Produktion ab zwei Schichten
Besonders interessant bei dauerhaftem oder regelmäßig hohem Druckluft- und Wärmebedarf.
Konzeption, Engineering und technische Umsetzung von DHKWs und energieeffizienten Systemlösungen für industrielle Anwendungen.
Ein DHKW ersetzt elektrische Drucklufterzeugung durch einen direkt angetriebenen Schraubenverdichter mit Gas-, Biogas- oder perspektivisch wasserstofffähigem Motor. Die entstehende Abwärme wird zusätzlich nutzbar gemacht.
Ein kompakter, turboaufgeladener Gasmotor treibt einen Schraubenverdichter direkt an. Dadurch wird Druckluft nicht elektrisch, sondern mechanisch aus Erdgas oder Biogas erzeugt – Wasserstoff ist eine Perspektive für die Zukunft.
Ein kompakter, turboaufgeladener Erdgasmotor für höchste Wirkungsgrade und Leistungsabgaben (z. B. 2G Energy 406 Erdgas, 248 kWmech) treibt einen Schraubenverdichter (z. B. Aerzener VMX) direkt an. Dieser erzeugt daraus z. B. 40 m³/min Druckluft bei 8 bar(g). Gleichzeitig steht nutzbare Wärme für Heizung oder Prozesswärme zur Verfügung.
Am Beispiel einer typischen Auslegung zeigt das folgende Schema, wie aus einem Brennstoff gleichzeitig Druckluft und mehrstufig nutzbare Wärme entstehen.
Beispielhafte Energiefluss-Übersicht: Der Gasmotor treibt den Verdichter mechanisch an und erzeugt Druckluft, während die Wärme aus Motorkühlung, Verdichteröl, Abgas und Druckluftkühlung über mehrere Wärmetauscherstufen ausgekoppelt und dem Kunden auf nutzbarem Temperaturniveau zur Verfügung gestellt wird.
Möchten Sie bei der Drucklufterzeugung Energiekosten und CO₂ einsparen?
Dann erzeugen Sie Druckluft mit unserem DHKW aus Erd- oder Biogas – perspektivisch auch aus Wasserstoff – statt aus Strom und nutzen die Abwärme zusätzlich für Heizung oder Prozesswärme.
Die Wirtschaftlichkeit entsteht vor allem bei hohem Druckluftbedarf, langen Laufzeiten und einem deutlichen Unterschied zwischen Strom- und Gaspreis.
Besonders interessant bei dauerhaftem oder regelmäßig hohem Druckluft- und Wärmebedarf.
Vorteilhaft für Unternehmen, die bereits Erdgas-Großverbraucher sind oder alternative Brennstoffe nutzen können.
Bei hohen Betriebsstunden kann ein DHKW deutliche Betriebskosten gegenüber elektrischer Druckluft senken.
Ideal bei Ersatz eines Alt-Kompressors oder Erweiterung einer bestehenden Druckluftstation.
Genau hier setzt das DHKW an: Die elektrische Kompressorleistung wird reduziert oder ersetzt, während gleichzeitig nutzbare Wärme entsteht. Dadurch wirken gleich mehrere Einsparhebel gleichzeitig.
Bei klassischer Drucklufterzeugung wird elektrische Energie für Kompressoren eingesetzt und ein großer Teil der entstehenden Wärme bleibt ungenutzt. Ein DHKW erzeugt Druckluft direkt mechanisch über einen Gas- oder Biogasmotor und macht die Abwärme zusätzlich nutzbar.
Der größte Hebel ist die Reduzierung elektrischer Kompressorarbeit. Je höher Strompreis, Laufzeit und Druckluftbedarf, desto stärker wirkt das DHKW wirtschaftlich.
Die Wärme aus Motor, Abgas und Druckluftkühlung kann nutzbar gemacht werden. Dadurch wird aus der Drucklufterzeugung ein gekoppeltes Energiesystem.
Das DHKW lohnt sich besonders bei mehrschichtigem Betrieb, kontinuierlicher Grundlast oder geplanten Erweiterungen der Druckluftversorgung.
Neben Erdgas können je nach Motorkonzept auch Biogas oder perspektivisch wasserstofffähige Lösungen eine Rolle spielen.
Wir prüfen Druckluftbedarf, Wärmebedarf, Betriebsstunden, Energiepreise und Aufstellbedingungen und zeigen, ob ein DHKW technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Alle hier gezeigten Ausführungen sind beim Kunden in Betrieb – je nach Druckluftbedarf, Regelverhalten und Aufstellort von der Festdrehzahl-Anlage bis zur containerisierten Außenaufstellung.
Ausführung für hohe Druckluftleistung, z. B. 40 m³/min, mit Ansaugregelung.
Festdrehzahl-Ausführung für hohe Effizienz und robuste Grundlast.
Variable Liefermenge durch Drehzahlregelung für flexiblere Lastprofile.
Geeignet für Außenaufstellung und modulare Integration am Standort.
Für ein DHKW ist die frühe technische Bewertung entscheidend: Druckluftprofil, Wärmeprofil, Betriebsstunden, Brennstoffkosten, Aufstellort und Bestandsintegration.
Druckluftbedarf, Wärmebedarf, Laufzeiten, Energiepreise und vorhandene Infrastruktur.
Motor, Verdichter, Wärmenutzung, Regelung, Aufstellort und Schnittstellen.
Engineering, Fertigung, Montage, Einbindung und Inbetriebnahme.
Betreuung, Wartung, Optimierung und technische Unterstützung im laufenden Betrieb.
Beispielhafte Einbauplanung: So wird ein DHKW samt Abgasführung, Schalldämpfer und Anschlüssen technisch in den vorhandenen Technikraum integriert – inklusive Kennzeichnung aller relevanten Schnittstellen für Montage und Inbetriebnahme.
Unsere Prozesse und Leistungen sind von unabhängigen Stellen geprüft – als verlässliche Grundlage für Ihre Projekte.
Unser Qualitätsmanagementsystem ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Geltungsbereich: Konstruktion, Entwicklung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Betrieb von Maschinen.
ISO-Zertifikat ansehenWB Engineering ist TÜV SÜD zertifizierter Fachbetrieb nach § 62 AwSV (WHG). Damit erfüllen wir die Anforderungen für Arbeiten an Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen und bieten unseren Kunden zusätzliche Sicherheit, Qualität und Rechtssicherheit in Industrie-, Energie- und Anlagenbauprojekten.
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